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Lage: Tuczno liegt in der malerischen Umgebung der Drawskie Seenplatte, auf der Strecke Miroslawiec Czlopa. Die Unberührte Natur, die das Schloß umgibt, bildet ausgezeichnete Erholungsbedingungen. Die Nähe von Wäldern und Seen (Zamkowe, Tuczno, Liptowskie) stellt den Pilzsammlern und Anglern eine reiche Ernte und Beute sicher. Während der Spaziergänge auf vielen Wanderwegen können Sie schöne Landschaften bewundern. Wir schlagen Ihnen vor, ihre Freizeit in der netten und ruhigen Atmosphäre unseres Schoßes zu verbringen.
Preise: Einzelzimmer - ab 25 Euro / Tag Doppelzimmer - ab 44 Euro / Tag Dreibettzimmer - ab 49 Euro / Tag Vierbettzimmer - ab 59 Euro / Tag Apartment - ab 72 Euro / Tag Apartment der Weißen Dame - ab 102 Euro / Tag - 50% Ermäßigung für Kinder bis 12 Jahre mit Eltern - dzieci do 2 lat gratis
Restaurant: Zu unseren kulinarischen Attraktionen gehören: Heiligabendmenu Hochzeitsfeier Bankettabendessen
Geschichte: Schloß / Geschichte In den ältesten historischen Schriften steht geschrieben: ?Hasso von Wedel, der erste Besitzer von Tuczno übernahm im 13. Jh. das Ziegelhaus des großpolnischen Fürsten.? Es wurde nicht bestätigt, daß dieses Haus sich an der Stelle befand, wo das heutige Schloß steht. Die Geschichte des Schloßes wird aber sicherlich von da an geschrieben. Das erste gotische Haus aus Ziegel und Stein hatte einen quadratförmigen Grundriß mit den Ausmaßen von 35x35 m und einen quadratförmigen Hof, der von einer dicken Ziegelmauer umgeben war und einen östlichen Flügel für die Bewohner umfaßte. An der Spitze eines steilen Hügels gelegen und von Seen und Sümpfen umgeben war das Schloß eine gut geschützte Festung hoch über der Siedlung. Im Jahre 1331 wurden Tuczno von der Familie der Wedel die Stadtrechte verliehen. Zweihundert Jahre lang waren die Stadt und das Schloß Zeugen familiärer Treffen und politischer Versammlungen. 1542 spaltete sich die Familie wegen religiöser Auseinandersetzungen in zwei Linien. Die eine von ihnen legte sich den Namen Wedel-Tuczynski bei und stand seitdem dem polnischen Staat sehr nahe. Von dem Zeitpunkt an begann auch der Umbau des Schlosses langsam in Schwung zu kommen. Gegenüber dem Wohnflügel wurde ein neues Gebäude mit tiefen Kellern mit den Ausmaßen von 8x11 m errichtet. Im 16 Jh. wurde die Residenz von der Familie Wedel-Tuczynski modernisiert. Zwischen 1542 und 1581 baute Stanislaw Tuczynski das gotische Schloß um, so daß ein völlig neues Gebäude im Renaissancestil entstand. Der gotische Aufbau des Hofes, der mit einer siebzehn Meter hohen Mauer abgeschlossen war, wurde durch die Umbauten nicht beeinträchtigt. In den Jahren 1608 - 1631 errichtete Krzysztof Tuczynski zwei neue Flügel auf der westlichen und südlichen Seite. Der Hof wurde mit drei Flügeln und einer Ziegelmauer abgeschlossen. Im 17. Jh. bekamen die Flügelfassaden eine barocke Form und der Hof wurde durch den Abriß der Mauer geöffnet. Auf diese Weise wurde die mittelalterliche Burg, nach damaliger Mode, zu einer prächtigen Residenz der Familie Tuczynski umgestaltet. Nach dem Tod von Krzysztof Tuczynski, des Letzten von den Wedels, im Jahre 1717 verfiel das Schloß immer mehr infolge des häufigen Eigentümerwechsels. 1772 geriet Tuczno unter die preußische Herrschaft. Zu der Zeit wurde der Westflügel völlig umgebaut, trotzdem verlor das Schloß nichts von seinem monumentalen Charakter. Aus dem zu Beginn des 20. Jh. verfaßten Brief des Bürgermeisters erfährt man von der fast völligen Zerstörung des Schloßes. Nach dem Eingriff der Behörde der Stadt Pila (Schneidemühl) und Berlin wurde das Gebäude renoviert und dem Deutschen Caritasverband für Krankenhauszwecke übergeben. Während des Kriegs wurde das Schloß zum Bestandteil der deutschen Befestigungslinie ?Pommerscher Wall?. 1945 zerstörte eine schwere Bombenexplosion das Gebäude. Mit der Rekonstruktion begann man im Jahre 1966. Nach einer detaillierten historischen und architektonischen Studie wurde das Schloß wiederaufgebaut und 1976 zur Benutzung als das Architektenhaus der Polnischen Architektenvereinigung freigegeben.
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