Burg Lötzen / Giżycko

Burg Lötzen / Giżycko

ist eine Ordensburg des Deutschen Ordens in der ostpreußischen Stadt Lötzen, heute Giżycko.

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Sie wurde im Jahre 1437 gegründet, die Stadtrechte erhielt jedoch erst im Jahre 1612. Die Ursprüngliche Siedlung „Neues Dorf“ (Nowa Osada) entstand rund um die im 1340 erbaute Ritterburg Lötzen.

Im XVII Jahrhundert, nahm die Stadt den Namen des Schlosses im polnischen Klang an- Lec. Nach 1945 wurde diese in Łuczany umbenannt und letztendlich erhielt Sie ihren heutigen Namen- dieser vom Protestantischen Geistlichen, dem Förderer der polnischen Kultur auf Ermland- Gustav Gizewiusz (Giżycki, 1810-1848)abstammt.

Die Kreuzritter besetzten die von Galinds und Jacwings bewohnten Gebiete. Die Siedlung der Deutschen Ordensritter entwickelte sich allmählich, auch nach dem Anschluss an Preußen. Während der schwedischen Invasion wurde die Stadt durch die verbündeten Tataren, niedergebrannt (1657). Einzig die Burg, das Rathaus und die Kirche überstanden. Dreißig Jahre später wurde sie erneut von einem Feuer, getroffen, jedoch am schwersten wurde Sie während des Feuers im Jahr 1822 zerstört bei dem über 200 Gebäude niederbrannten.

Die Bevölkerung wurde nicht verschont und von verschiedenen Nöten geplagt- Pestepidemie von 1710, infolge der fast die gesamte Bevölkerung der Stadt starb.
Erst Mitte des XIX Jahrhunderts begann sich Lötzen aus dem Verfall zu erheben. Damals begann der Bau des Kommunikationsnetzes- Straßen, Eisenbahnlinien und Wasserkanäle. Zur dieser Zeit entstand auch die Festung Boyen. Aus der Sicht der Verteidigungsstrategie bedeutende Gebäude wurden in Lötzen, aufgrund seiner einzigartigen Lage, errichtet.

Es liegt mitten im Land der Seen auf einer Landenge zwischen dem Kisajno und Niegocin Seen. Beide Gewässer verbindet der Giżycko Kanal mit der historischen Drehbrücke. Vom renovierten Wasserturm, aus dem Umbruch des XIX und XX Jahrhundert, kann das Stadtpanorama genossen werden.

Traditionell findet jedes Jahr am Stadtstrand der Jahrmarkt des Heiligen Bruno. Dieses Ereignis ist mit einer Legende über den Heiligen welcher Anfangs des XI Jahrhunderts mit der Christianisierung Mission von Querfurt nach Preußen kam und hier ums Leben kam. Der Heilige ist Schutzpatron des Sanctuarium in Giżycko, welches eine der Szenen für das alljährliche Internationale Konzert der Orthodoxen Musik, darstellt, welches auch in anderen Kirchen der Stadt, stattfindet. Vielzahl der Musikveranstaltungen, aber nicht nur solche, werden vor allem auf dem Gelände der Festung Boyen organisiert. Zehntausende Zuschauer versammeln sich auch jedes Jahr bei der Masuren Airshow.

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