Heilsberg (Lidzbark Warminski)
Heilsberg (Lidzbark Warminski)
Die frühere Residenz der Bischöfe von Ermland liegt 48 Kilometer nördlich von Allenstein, dort wo der Fluss Simser in die Alle mündet.
Die Burg wurde einst vom Deutschritterorden erbaut. 1350 wurde sie zum Palast der Bischöfe von Ermland ausgebaut und war bis Mitte des 19. Jh. Bischofssitz. Der Backsteinbau wird heute als Museum genutzt.
In einer Schleife der Alle gelegen, galt die Stadt bis 1945 als eine der schönsten in Ostpreußen.
Trotz der Kriegszerstörungen sind einige wertvolle Bauten erhalten geblieben bzw. rekonstruiert worden. Die Burg der ermländischen Bischöfe (Hochschloss) gilt als die neben der Marienburg am besten erhaltene Wehranlage der Ordenszeit, sie ist heute Museum.
Der größte Verdienst in der Erhaltung der Burganlage kommt Ferdinand von Quast und Karl Hauke zu.
Weitere markante Bauwerke sind die imposante spätgotische Pfarrkirche und das Hohe Tor.
Einige historische Straßenzüge, darunter eine Zeile der charakteristischen Laubenhäuser am Marktplatz, haben die Zeiten ebenfalls überdauert. Die erste evangelische Kirche im ehemaligen ermländischen Dominium wurde 1823 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut (heute russisch-orthodox).







