Oppeln
OppelnDie Woiwodschaft Opole (Oppelner Woiwodschaft) liegt im Südwesten Polens im Stromgebiet der Oder im Schlesischen Tiefland. Südwestlich wird das Gebiet von den Vorbergen der Sudeten verriegelt und südöstlich erstreckt sich Ratiborer Kessel, dagegen zentral lieg der Chelmberg (Garb Chelmski). Diese Woiwodschaft grenzt an folgende Woiwodschaften: Großpolen, Lodz, Schlesien und Niederschlesien sowie südlich an Tschechien.
Das wichtigste Erkennungszeichen der Oppelner Woiwodschaft ist die Wirtschaftlichkeit der Einwohner. Das Oppelner Land gilt als einer der europäischsten Regionen Polens. Das heutige Bild der Region beeinflusste schwierige Geschichte des Grenzlandes zwischen Polen, Tschechien und Deutschland. Das Oppelner Schlesien ist heute eine multikulturelle Region. Seit mehreren Generationen wohnen hier Menschen, die an ihre Tradition gebunden sind und aus vielen Regionen stammen und heute friedlich für die Entwicklung der Heimat zusammenwirken. Aus der kulturellen Vielfalt ergibt sich der Reichtum an Erfahrungen der Einwohner, ihre Toleranz und Weltoffenheit, was nach Verbindung mit deren Arbeitsamkeit und Mobilität bestes Kapital für einen jeden Arbeitgeber darstellt.
Die regionalen und lokalen Behörden bezeugen schon seit Jahren gute Wirtschaft, indem sie in moderne Infrastruktur investieren. Um die Autobahn A4 sind günstige Gewerbeflächen für Investitionen entstanden, und Oppeln ist die am besten sich entwickelnde Universitätsstadt in Polen. Wir schaffen nicht nur immer bessere Bedingungen zum Wohnen und für die Freizeitgestaltung, aber insbesondere fördern wir diejenigen, die zum Aufbau unseren Wirtschaftspotentials ihren Beitrag leisten. Die Oppelner Woiwodschaft gehört zur Spitze der dem ausländischen Kapital günstig eingestellten Woiwodschaften in Polen. Die meisten Firmen mit ausländischen Kapital, die Vorteile unserer Woiwodschaft bemerkt haben, kommen aus Deutschland, den Niederlanden, der Ukraine, Belgien, Österreich und Italien.Unsere Vorteile sind:
Günstige Lage – auf der Strecke der wichtigen Verkehrsanbindungen zwischen Polen Frankreich, Deutschland, Benelux sowie der Ukraine, direkte Nachbarschaft zur Tschechischen Republik
Autobahn A4 verläuft über die ganze Woiwodschaft mit einem gut ausgebauten Straßennetz
Ausgebauter Eisenbahnnetz, besteht aus der Hauptlinie Ost - West, die für den Anschluss an das Europäische System des Eisenbahnverkehrs vorgesehen wurde.
Binnenwasserstrassen von internationaler Bedeutung auf dem Fluss Oder
Regionales Flughafen in Kamien Slaski (Groß Stein)
Professionelle Fachkräfte mit hohen Qualifikationen und Erfahrung in Ländern der Europäischen Union
Günstige Gewerbeflächen für Investitionen, vor allem entlang der Autobahn und in den Subzonen der Wirtschaftssonderzonen in Nysa (Neiße), Tulowice (Tillowitz) und Skarbimierz (Hermsdorf)
Multikulturelle Einwohner und Offenheit, die Besucher dazu bewegt, sich in der Region niederzulassen.Die Zahl der Unternehmen in der Woiwowschaft Opole verdoppelte sich in den Jahren 1995-2005 und beläuft sich heute auf 90 Tsd. Meistens sind das Mikrounternehmen (95,4%), die bis zu 9 Personen beschäftigen. Dies zeugt von einem großen Unternehmensgeist und Aktivität der Einwohner in der Region. Klein- und mitteständische Unternehmen ist ein der wichtigsten Bestandteile der Wirtschaft in der Region von Opole. Dieser Sektor reagiert am schnellsten und am besten auf die sich ändernden Realitäten auf dem Markt, am besten erkennt und befriedigt Kundenbedürfnisse, dabei stellt wichtige Herausforderung im Wettbewerb für die großen Firmen, indem sie dadurch zu Änderungen gezwungen werden.
Von besonderer Bedeutung für die regionale Wirtschaft sind die Ressourcen, insbesondere Mergel- und Kalksteinlagerstätten. Dank den Bodenschätzen entwickelt sich die Region um Strzelece und Górazdze, in der wichtige Unternehmen der Zement- und Kalkbranche angesiedelt sind. Die wichtigsten sind Grupa Górazdze (sie gehört dem Konzern HeidelbergCement) sowie Lhoist Polska. Die Woiwodschaft Opole ist ein Standort, in dem gern ausländische Unternehmen ihre Investitionen betätigen. Die Kennzahl der Gesellschaften mit ausländischem Kapital auf 10 Tsd. Einwohner beträgt 4,0, was der Region den hohen 6 Platz polenweit gewährt hat.
Wissenschaft und Kultur
Das sich verbessernde Niveau an Qualifikationen der Einwohner in der Region ist ein der Faktoren, der die wirtschaftliche Entwicklung der Woiwodschaft stimuliert. Der akademische Mittelpunkt der Region ist die Stadt Opole, in der ihre Ausbildung 32 Tsd. Studenten genießen, was ein Viertel der Stadtbewohner ausmacht. Hier haben ihren Sitz die größten Hochschulen der Region: Universität Opole – die größte und anerkannteste Hochschule in der Region Opole, in der unter anderem Betriebswirte ausgebildet werden.
Technische Universität Opole – große technische Hochschule der Region, die jährlich von Fachkräften in Bereichen Bauwesen, Automatik und Robotik, Elektrotechnik und Telekommunikation, Informatik, Mechanik und Maschinenbau absolvieren, und die auch Führungskräfte in deutscher und englischer Sprache ausbildet. In Opole sind auch tätig: Hochschule für Management und Verwaltung – die größte nichtöffentliche Hochschule der Region, die Führungspersonal und Management für Firmen ausbildet, Staatliche Medizinische Berufshochschule – bereitet Führungskräfte für das Gesundheitswesen vor sowie Nebenstelle der Hochschule namens Bogdan Janski.
In der Region sind auch noch tätig Staatliche Berufshochschule in Nysa, in der unter anderem technisches Personal und Fachkräfte für Denkmalschutz vorbereitet werden sowie Humanistische und Ökonomische Hochschule in Brzeg.
Wichtige Rolle in der Entwicklung der Region spielen wissenschaftliche Einrichtungen: Institut für minerale Baustoffe – führt wissenschaftliche Untersuchungen über bestehende sowie entstehenden Stoffen und Technologien im Bereich der mineralen Baustoffe. Es beschäftigt sich mit der Rationalisierung der Treibstoff- und Energiewirtschaft, Umweltschutz, Zertifizierung, Zulassungsverfahren, technischer Beratung. Das Institut für schwere organische Synthese „Blachownia” in Kedzierzyn-Kozle erforscht chemische Verarbeitung von Rohstoffen und Halbfabrikaten für die Kunststoffindustrie und Textilindustrie. Staatliches Forschungsinstitut – Schlesisches Institut in Opole, betreibt seit Jahren interdisziplinäre Forschungsarbeiten über die Bevölkerung Schlesiens, hier insbesondere der Woiwodschaft Opole.
Interessanter Vorschlag ist die Veranstaltung seit 1999 der Internationalen Sommerschule für Europäische Integration, an der Studierende und namhafte Wissenschaftler aus der beinahe ganzen Welt teilnehmen.
Weit und breit sind die Kultureinrichtungen der Region Opole polenweit bekannt: Józef- Elsner-Philharmonie, Jan-Kochanowski-Theater, Puppen- und Schauspielertheater namens Alojzy Smolka, Museum von Oppelner Schlesien sowie in ganz Polen bekannte Kulturveranstaltungen, unter anderem das Landesfestival des polnischen Liedes, Theaterkonfrontationen „Polnische Klassik”, Allgemeinpolnisches Festival der Puppentheater.
Touristik
Die Woiwodschaft Opole ist nicht nur eine wirtschaftlich attraktive Region. Hervorragende Klimaeigenschaften und Natureigenschaften ermöglichen die Entwicklung der Touristik. Wegen der Geländeeigenschaften (Schlesisches Hochland, Schlesisches Tiefland, Teil der Vorberge der Sudeten, Odertal) kann man sich hier sowohl im Sommer als auch im Winter erholen.
Große Flächen sind auch bewaldet; hier wurden 4 Landschaftsparken, und mehrere Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete errichtet. Die umfangreichsten Waldflächen sind Bory Niemodlinskie, Stobrawskie, Lasy Lublinieckie und Raciborskie Lasy, wo zahlreiche Gattungen von Tieren und Vogelarten leben.
Leidenschaftliche Wanderer und Radfahrer werden sicherlich an den touristischen Routen um St.-Anna-Berg sowie in der Umgebung von Altvatergebirge an der Grenze zu Tschechien interessiert. Auf Schwimmer und Liebhaber der Wassersporten warten Stauseen in Turawa bei Opole und am Fuß der Altvatergebirge liegende Stauseen Nysa (Neiße) und Otmuchów (Ottmachau).
Touristisches Angebot bereichern zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, die Ereignisträchtige Vergangenheit der Erde bezeugen. Bemerkenswert sind: Zisterziensische Route, Route der Mittelalterlichen Polychromie in Brzeg (Brieg) sowie Holzkirchenroute.
Das Oppelner Schlesien ist eine Region, die an bauliche Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen reich ist, beginnend von gotischen Burgen, über Barockschlösser, bis ins Paläste des XIX. Jahrhunderts. Großes Interesse der Touristen erfreuen sich Bauanlagen, die interessantesten sind: Schloss in Moszna (Moschen), Ruinen des Schlosses aus dem XIX. Jahrhundert in Kopice (Koppitz), Schloss der Schlesischen Piasten in Brzeg (Brieg), als auch Schloss der Spätbarocke in Kamien Slaski (Groß Stein).
Die größte Entdeckung der Naturgeschichte des Oppelner Landes ist die paläontologische Fundstelle in Krasiejów. Entdeckte Überreste der Fossilien der Reptilien aus der Trias - 225 Mio. Jahren alt – und sie sind sehr gut erhalten. Dazu gehören unter anderem Silesaurus Opolensis, ein der ersten Dinosaurier in der Welt. Auf dem Gebiet der paläontologischen Ausgrabungen entsteht ein Museum-Touristik-Komplex, der eine der interessantesten Attraktionen der Region wird.
Die Erholung und Aufenthalt im Land, das als „grüne Lungen” von Südwesten Polens bezeichnet wird, wir durch immer häufiger vorkommende agrotouristische Bauernhöfe möglich.







