Groß Peterwitz / Pietrowice Wielkie

Groß Peterwitz / Pietrowice Wielkie

das Dorf Groß Peterwitz wurde im 13. Jahrhundert als Angerdorf der deutschen Ostsiedlung angelegt.

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1273 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt und gehörte damals mit der Umgebung von Katscher als Schenkung des böhmischen Königs Ottokar II. dem Bistum Olmütz, dessen Bischof Bruno von Schauenburg eine seit 1281 nachgewiesene Parochie Groß Peterwitz gründete.

Die Olmützer Bischöfe wurden 1557 von der Adelsfamilie von Gaschin als Grundherren abgelöst, die bis 1877 das Rittergut Groß Peterwitz besaßen. Kirchlich blieb Groß Peterwitz dagegen bis 1945 dem Bistum Olmütz zugeordnet und auch sprachlich, die Einwohner sprachen Deutsch und Mährisch, blieben die Verbindungen des oberschlesischen Dorfes zu Mähren erhalten.

1742 wurde Groß Peterwitz preußisch und 1816 dem Landkreis Leobschütz, kurz darauf aber 1818 dem Landkreis Ratibor im Regierungsbezirk Oppeln zugeordnet. 1855 erhielt Groß Peterwitz, dass bis auf eine Flachsfabrik keine große Industrie aufzuweisen hatte, mit der staatlichen Nebenbahnstrecke Ratibor–Leobschütz Anschluss an das Eisenbahnnetz. 1896 nahm die Kleinbahn Groß Peterwitz–Katscher ihren Betrieb auf.
Sehenswürdigkeiten:
Die örtliche katholische Pfarrkirche St. Vitus, Modestus und Creszentia und die sie umgebende Kirchhofsmauer, stammt aus dem 16. Jahrhundert, wobei der barocke Frontturm erst 1822 errichtet wurde. 1935 folgten grundlegende Veränderungen, als der Chor zugunsten eines neuen, kurzen Querhauses abgebrochen und in alter Form an das verlängerte, früher dreijochige Kirchenschiff wiederangebaut wurde. Östlich der Kirche steht eine barocke Nepomukstatue aus dem 18. Jahrhundert.

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