Das Internationale Festival der Orgelmusik in Oliwa
Das Internationale Festival der Orgelmusik in Oliwa
Am Donnerstag, dem 24. Juni um 20 Uhr fängt mit einem festlichen Inaugurationskonzert das Internationale Festival der Orgelmusik an! Die anderen Festivalkonzerte finden dienstags und freitags um 20 Uhr bis zum 27. August statt.
Das Internationale Festival der Orgelmusik in Oliwa ist seit über 50 Jahren ununterbrochen organisiert. Es ist das älteste und das weltbekannteste Orgelfestival in Polen. Zu der Anteilnahme an den Festivalkonzerten werden alljährlich hervorragende Musiker eingeladen. Sie zeigen dem Publikum aus Oliwa eine außergewöhnliche Musikkunst und ein breites Repertoire der Orgel-Literatur.
Die Beteiligung am Festival in Oliwa ist für sie eine große Belobigung und es schafft ihnen die Möglichkeit, sich dem internationalen Publikum zu zeigen. In der langen Festivalgeschichte hatten sowohl einige Orgelwerke ihre Weltpremiere, als auch die Werken, die speziell für die Feierlichkeiten des 50-jährigen Jubiläums vom Festival (2007) geschrieben wurden.
Zu den diesjährigen Konzerten haben wir die besten Orgelvirtuosen und die Orgel-Literatur Fachleute aus aller Welt eingeladen.
24.06.2010
Roman Perucki - Orgel
Symphonieorchester der Polnischen Baltischen Philharmonie
Rafał Jacek Delekta - Dirigent
3.08.2010
Kleine Cantorey Bad Dürkheim (Deutschland)
Kammerorchester
Danuta Mossakowska-Dulska (Polen) - Sopran
Regina Grünegreß (Deutschland) - Alt
Daniel Oleksy (Polen) - Tenor
Thomas Herberich (Deutschland) - Bass
Hanna Dys (Polen) - Positiv
Jürgen E. Müller (Deutschland) - Dirigent
Quelle: gdansk4u.pl
Der Dom ist eine dreischiffige Basilika mit Querschiff und mehreckigem Chor mit Chorumgang.
Die Fassade ist von zweien schlanken Türmen von je 46 Meter Höhe flankiert, mit spitzen barocken Helmdächern. Der Eingang führt durch ein barockes Portal (1688).
Die Vierung trägt einen Glockenturm, typisch für die Zisterzien-Kirchen.
Die Gesamtlänge beträgt 107 Meter (Außenmaß) und 97,6 Meter (Innenmaß). Es ist das längste Zisterzienser-Kirchengebäude der Welt.
Die Geschichte
Die Zisterzienser errichteten 1186 mit Zustimmung der Fürsten von Pommern einen Kloster ad montem Olivarum. Die erste romanische Kirche wurde 1224 von den Pruzzen niedergebrannt, von den Mönchen wiederaufgebaut und erweitert, und 1234 oder 1236 wieder von den Pruzzen niedergebrannt.
Der Kloster und die Kirche fielen 1350 wieder den Flammen zum Opfer. In der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde eine gotische Kirche in der heutigen Form errichtet.
1831 wurde der Zisterzienserorden von den preußischen Behörden liquidiert, das Olivaer Kloster geschlossen. Die Kirche und ein Teil des Klosters wurde der katholischen Kirchengemeinde zugeteilt.
1925 wurde vom Papst Pius XI. eine Danziger Diözese errichtet. Olivaer Kirche wurde zur Kathedrale erhoben, Oliva wurde Hauptstadt der Diözese und Bischofssitz.
Die Innenausstattung
Im Innenraum befinden sich 23 meist hoch- und spätbarocke Altäre. Der alte Hochaltar (1605) im Stil der niederländischen Renaissance wurde durch einen barocken (1688), ein Meisterwerk des pommerschen Barock, ersetzt.
Die Bilder sind Werke von Herman Han (1574-1628), Adolf Boy (1612-1680), Andreas Stech (1635-1697) und Andreas Schlüter (1660-1714). Die Kapellen sind dem Hl. Johannes Nepomuk und dem Hl. Kreuz gewidmet.
Die Olivaer Domorgeln
Im Dom befinden sich zwei Orgeln: die große Orgel über dem Eingang und die kleine Orgel am südlichen Ende des Querschiffs. Die große Orgel ist ein Werk des Zisterziensermönches Johann Wilhelm Wulff (1763-1788). Der Orgelprospekt ist ein bedeutendes Werk der barocken Schnitzkunst. Während des Orgelspiels bewegen sich die Figuren der Engel mit Posaunen und Glocken.






