Palast in Baranów Sandomierski

Palast der Leszczynskis in Baranów Sandomierski

ehemalige Magnaten-Residenz, die als „Perle der polnischen Renaissance“ gilt und im Volksmund wegen ihrer Ähnlichkeit zum Krakauer Schloss auch als „Kleiner Wawel“ tituliert wird, beherbergt heute mit umliegenden Gebäuden neben einem Museum auch Hotel-, Restaurant- und Konferenzräumlichkeiten.

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Das heutige Schloss steht an der Stelle eines mittelalterlichen Burg, die im 15. Jahrhundert der adligen Familie Baranowski gehörte. Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Familie Górka Eigentümer der Burg. Stanisław Górka verkaufte die Anlage 1569 an Rafał Leszczyński, Angehöriger der reichen polnischen Magnatenfamilie der Leszczyńskis.

Die Burg beherbergte vermutlich den polnischen König Stephan Báthory auf Durchreisen. Bald nach dem Kauf der Burg wurde der Bau des Schlosses, vermutlich nach Plänen des italienischen Architekten Santi Gucci begonnen.

Im Jahr 1606 war die Bautätigkeit unter Andrzej Leszczyński abgeschlossen. Etwa 1620 erhielt das Schloss eine Befestigung mit Bastionen. Im Jahr 1625 wurden die Räume mit frühbarocken Stuckdekorationen durch Giovanni Battista Falconi ausgestattet.

Der letzte Eigentümer aus der Familie der Leszczyńskis war Rafał Leszczyński, Vater des polnischen Königs Stanisław Leszczyński. Vermutlich 1677 ging es in die Hände von Dymitr Jerzy Wiśniowiecki über, ab 1682 war Józef Karol Lubomirski hier Hausherr - bis 1720.

Unter ihm wurde der Palast umgebaut. Der holländisch-polnische Architekt Tylman Gamerski führte den Umbau aus. Im Nordwestflügel auf der zweiten Etage ließ er eine Galerie anlegen, die mit bedeutenden Ausführungen von spätbarocken Stuck- und Gemäldedekorationen versehen wurde. Sie wurden bei späteren Bränden vernichtet. Info: wikipedia

 

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