Cammin in Pommern

Cammin in Pommern / Kamień Pomorski

1107 wurde ein wendischer Burgwall erwähnt. Als Anfang des 12. Jahrhunderts Polenherzog Bolesław III. Schiefmund Pommern eroberte, um es zu christianisieren, holte er zu diesem Zweck Bischof Otto von Bamberg in das Land.

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In diesem Zusammenhang wurde 1124 Cammin erwähnt, als sich Otto dort im Juni aufhielt, um die Slawen zu taufen. 1128 unternahm Otto mit Unterstützung des späteren römisch-deutschen Kaisers Lothar III. eine weitere Missionsreise nach Pommern, in deren Rahmen er sich erneut in Cammin aufhielt.

Der zwischen 1121 und 1135 regierende Pommernherzog Wartislaw I. hatte seine Residenz in Cammin. Im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Stolpe wurde 1153 als dessen Ordinator der Bischof Adelbertus von Cammin genannt.

Sehenswürdigkeiten:
Kathedrale St. Johannes: Sie diente von 1535 bis 1945 als Dom St. Mariae und St. Johannes Baptist der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus und wird seit 1946 von der polnischen katholischen Gemeinde genutzt. Der spätromanisch/frühgotische Bau wurde 1175 begonnen und 1385 vollendet. Das Orgelgehäuse von 1669 stammt von Michael Birgel. Die heutige Fassade in Form eines Westwerks ersetzte 1936 eine neugotische Frontturmfassade. Während der Öffnungszeiten kann der Turm bestiegen werden. Von oben kann die Stadt überblickt werden.

Rathaus: Das spätgotische Gebäude steht inmitten des Marktplatzes. Seine Ursprünge gehen auf die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert. Sein Ostgiebel (Eingangsseite) entstand ursprünglich im 15. Jahrhundert, sein Westgiebel am Ende des 16. Jahrhunderts.

Fachwerkhaus: Das alte Gebäude mit Mansarddach, ehemals ‚Hoefs‘ genannt, stammt aus dem 17. Jahrhundert und steht am Marktplatz gegenüber dem Rathaus.
Bautor: Das spätgotische Burgtor aus dem 14. Jahrhundert mit Zinnen ist 36 Meter hoch. Von der oberen Plattform aus ist Weitsicht über den Camminer Bodden möglich. Die inneren Räumlichkeiten beherbergen heute ein Regional-Museum.
Bischofshaus: Das neben dem Dom stehende Gebäude wurde um 1300 erbaut. Es diente als Wohnsitz der Bischöfe von Cammin, neben der 1385 erbauten Körliner Bischofsburg. 1568 ließ Herzog Johann Friedrich das Bischofshaus im Renaissancestil umbauen, ebenso die Körliner Burg; in Köslin ließ er 1569 bis 1574 ein Renaissance-Schloss errichten; die beiden Bischofsschlösser wurden später zerstört. Das Bischofshaus wird gegenwärtig als katholisches Kulturzentrum und Historisches Museum der Region Kamień Pomorski genutzt.
Dekanat (auch ‚Kleisthaus‘ genannt): Das neben dem Dom stehende Gebäude war für die niedere Geistlichkeit erbaut worden.
Nikolaikirche: Die Kirche war um die Wende des 16. Jahrhunderts erbaut worden. Die Kanzel stammt aus dem 17. Jahrhundert. Das Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg restauriert.

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