Bytom / Beuthen

Bytom / Beuthen

die Stadt wurde 1136 als Bithom erstmals erwähnt und besitzt seit 1254 deutsches Stadtrecht. Durch Aufteilung des Herzogtums Oppeln wurde die Stadt 1281 Sitz des Herzogtums Beuthen.

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Dessen Herzog Kasimir II. unterstellte 1289 als erster schlesischer Herzog sein Herzogtum als ein Lehen der Krone Böhmen, die 1526 an die Habsburger gelangte. Seit 1450 wurde die Stadt Beuthen genannt. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Beuthen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.

Beuthen ist eine der ältesten Städte Oberschlesiens. Die Stadtgeschichte reicht bis in das XI. Jh.

Die Burg verlor stufenweise an Bedeutung, die Siedlung aber wurde zum Keim der künftigen Stadt. Ihr Herz bestand aus dem Markt, der ungefähr in der Umgebung der gegenwärtigen Józefczaka und Krakowska Straße lokalisiert war und aus zwei Wirtshäusern. Wahrscheinlich bereits ca. 1231 hatte die Siedlung eine eigene Pfarrkirche, die oben genannte Kirche Der Heiligen Jungfrau Maria.

1254 verlieh ihr der Fürst von Oppeln Władysław Stadtrechte. Wahrscheinlich damals erfolgte die erste räumliche Regelung der neuen Stadt: im Bereich der ovalen Siedlung bestimmte man einen rechteckigen Markt und eine schachbrettartige Straßen und Gebäudeanordnung. 1281 wurde Beuthen zur Hauptstadt vom beuthener Fürstentum, welches nach Zerfall des Fürstentums von Oppeln entstand.

1199486135.jpgDer neue Herrscher - Kazimierz II. begann bald den Bau eines Schlosses (leider ist es nicht bis zu unserer Zeit erhalten geblieben) und um die Stadt baute er Schutzmauern mit drei Toren (entlang der heutigen: Korfantego Straße, Grunwaldzki Platz, Murarska Str., Browarniana Str., Kościuszki Platz, Józefczaka Str., Wałowej Str., Klasztorny Platz). In den letzten Jahren des XII. Jh. erbaute der Franziskanerorden bei dem heutigen Klasztorny Platz (Klosterplatz) die Kirche des Heiligen Nikolaus (gegenwärtig Kirche des Heiligen Adalbert)., und 1299 stiftete der Fürst das Krankenhaus des Heiligen Geistes, welches sich außerhalb der Stadtmauer befand, vor dem Krakauer Tor. Von der Kirche blieb die Kapelle des Heiligen Geistes.

Die erfolgreiche Entwicklung der Stadt, deren Grundlage der Handel und Erzbergbau (Silber und Blei) war dauerte bis Mitte des XIV. Jh. Damals kam es zum Zusammenbruch des Bergbauwesens - man erreichte das so genannte Wasserniveau, was den weiteren Abbau unmöglich machte.

1432 wurde Beuthen von Hussiten erobert, im XVI. Jh. wurde die Stadt von zahlreichen Bränden geplagt und Unruhen mit religiösem Hintergrund. Es wurde auch von Katastrophen im Zusammenhang mit dem Dreißigjährigen Krieg. 1629 wurde Beuthen zur privaten Stadt Henckel von Donnenrsmarck. Das alles führte zum Verfall der Stadt. Die Lage änderte sich erst am Anfang des XIX. Jh. 1808 war Beuthen kein Privateigentum mehr, die Stadt (im Bereich der Schutzmauer) und die Vorstadt erhielten den gleichen rechtlichen Status. 

Sehenswürdigkeiten:
Trinitatiskirche, katholische Kirche erbaut in den Jahren 1883 bis 1886
Ring mit Bebauung (Rynek = Markt), verkehrsfrei
Oberschlesisches Museum, erbaut 1929/1930
Barbarakirche, katholische Kirche erbaut im 1931 nach Plänen von Arthur Kickton
Die katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, eine gotische Hallenkirche aus dem 13. und 14. Jahrhundert, wurde nach einem Brand im 16. Jahrhundert umgestaltet sowie von 1851 bis 1857 regotisiert, wobei der an der Südwand stehende Glockenturm die neugotische Backsteinaufstockung erfuhr.
Die barocke Adalbertkirche diente vor 1945 als St.-Nikolaus-Kirche der evangelischen Gemeinde als Gotteshaus
Der Stadtpark von 1870, hier befand sich unter anderem bis 1982 eine Schrotholzkirche
Förderturm der ehem. „Hohenzollerngrube“, erbaut um 1929
Opera Śląska (Schlesische Oper), eines der bedeutendsten und wichtigsten Opernhäuser in Polen

 

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